Aktuelles

MVU-Queen Elisabeth

Am Samstag, 26. November 2016, veranstaltet der Musikverein Urmitz-Rhein wieder ein großes Konzert in der Peter-Häring-Halle.

Als Thema für das Konzert 2016 hat Dirigent Christoph Müller „Teatime bei der Queen“ vorgegeben. An diesem Leitmotiv orientieren sich die MVU-Kids aus der Musikalischen Grundausbildung, die Schülerkapelle, das Jugendorchester und das Stammorchester mit ihren Vortragsstücken aus der vielfältigen englischen Musikliteratur. Präsentiert wird ein abwechslungsreicher Melodienreigen der so oder so ähnlich sicher auch zu einer „Teatime bei der Queen“ passen würde.
Unabhängig vom wechselnden streben der politischen Parteien existiert mit dem Vereinigten Königreich Großbritannien schon von je her eine enge Verbundenheit in der Welt der Musik. Das Konzertprogramm besteht aus einer bunte Mischung von Highlights mit allseits geschätzten Melodien aus der langen britischen Musikgeschichte.
Im Laufe des Konzertes werden unter anderem die Landesteile Schottland, Wales, Irland und England musikalisch vorgestellt und eine große Auswahl an populärer Unterhaltungsmusik dargeboten.
Weitere detaillierte Informationen zum Konzertprogramm und zum Musikverein folgen in den nächsten Wochen bis zum Konzert.
In dieser Woche beschäftigen wir uns als erstes mit dem Thema „Teatime bei der Queen“.

Bei den Vorbesprechungen zum Konzert wurde schnell klar, dass wir für eine „Teatime bei der Queen“ gar nicht erst nach London in den Buckingham Palace reisen müssten, sondern mit unseren Ehrendamen eigene Queens vor Ort aufsuchen könnten. Die erste MVU-Queen war mit Elisabeth Weiler schnell gefunden. Elisabeth Weiler hat nicht nur den gleichen Vornamen wie Elisabeth II. aus dem Hause Windsor sondern ist auch noch Jahrgängerin der Monarchin. Nachdem Elisabeth II. im April ihren 90-ten Geburtstag feiern konnte, zog Elisabeth Weiler (vielleicht besser bekannt unter den Namen Weilers Lisbeth oder Lissi) im Oktober nach. Vorher besuchten der 1. und 2. Vorsitzende des Musikverein die MVU-Queen Lisbeth zum Nachmittagstee und plauderten dabei mit ihr über alte Zeiten im Verein.

MVU-Queen Elisabeth

Ihr Ehemann Matthias Weiler kam 1969 an einem Sonntagmittag vom Frühschoppen nach Hause und sagte: „Wir gründen einen Musikverein!“ Seine Mitstreiter waren u. a. Johann Hammer, Arthur Schwenk und Richard Both. Lisbeth sagte nur: „Dann bekommst du bestimmt das schwere Ding. Da wusste ich noch nicht das man das Tuba nennt“. Die Mitgliederwerbung erbrachte viele Anmeldungen. Das Problem waren die fehlenden Instrumente. Zur Finanzierung wurde eine Haussammlung durchgeführt. Matthias kam nach der Sammlung begeistert nach Hause, die Urmitzer hatten über 3000,- DM für die Anschaffung von Musikinstrumenten gespendet. Aus Dankbarkeit für die großzügige Starthilfe der Dorfbevölkerung wurde ein musikalischer Rundgang durch die Ortsgemeinde am Heiligen Abend organisiert. Der weihnachtliche Rundgang hat seitdem regelmäßig stattgefunden und erfreut sich großer Beliebtheit im Ort. Als erster Dirigent des Vereins agierte der Vater von Tilde Höfer, Willi Haupt. Küster Wilhelmi unterstützte den jungen Verein bei der Ausbildung der Musiker. Matthias war insgesamt 6 Jahre 1. Vorsitzender des MVU. Als die ersten Auftritte des Vereins außerhalb von Urmitz anstanden versammelten sich die Frauen und beschlossen die Männer auf den Auswärtsfahrten zu begleiten um auf die Jugend aufzupassen. 
Daraus entwickelte sich eine tolle Gruppe von „Gründerfrauen“ mit hervorragendem Zusammenhalt die sich über viele Jahre hinaus traf und die Musiker in ihren Aktionen nach Kräften unterstützte. In der Gründerzeit kam es auch schon mal vor das Lisbeth in der Nacht von Freitag auf Samstag von Geräuschen geweckt wurde und als sie dann im Morgenmantel in die Küche kam war die Küche mit Musikern gefüllt. Einer spielte auf der Tuba das Largo, einer bereitete Endiviensalat vor und einer schmorte „Rüh Gebrodene“ auf dem Herd. Kommentar der Nachtschwärmer: „Du kommst gerade richtig um die Salatsoße anzurühren“, was Lisbeth natürlich gerne tat. Eine schöne und unvergessene Zeit meinte sie. Bei Weilers wurde auch die schmackhafte Hausmacher Wurst für die Sommerfeste im Graben hergestellt, dazu gab es frisch gebackenes Brot aus dem Steinofen.

Heute hört MVU-Queen Elisabeth immer noch gerne Musik, vorzugsweise das Sonntagskonzert im Radio und eine CD die sie von Enkel Yannick geschenkt bekommen hat mit Konzertmitschnitten des Musikvereins unter Mitwirkung von Angehörige ihrer Familie. Der Musikverein wünscht Elisabeth Weiler alles Gute zum 90-ten Geburtstag. Vielen Dank liebe Lisbeth für alles was du für den Musikverein Urmitz-Rhein geleistet hast.


Der Vorverkauf für das Konzert des Musikvereins am 26. November 2016, in der Peter-Häring-Halle, beginnt Anfang November bei Getränke Both (Urmitz, Freiherr-vom-Stein-Straße) und bei der Postagentur Harner (Urmitz, Hofacker). Sichern sie sich rechtzeitig ihre Eintrittskarte. Der Musikverein freut sich auf ihren Besuch.

MVU-Jugend auf großer Fahrt


Der diesjährige Jugendausflug der MVU-Kids fand am 02. Juli 2016 statt. Ingesamt             

15  Personen (alles „Landratten“) machten sich mit ihren Betreuern auf den Weg nach Urmitz/Bahnhof. Zuerst ging es per Bahn nach Nassau an die Lahn. 
Die Lahn ist ja bekanntlich ein feuchtes Gewässer, so war es nicht verwunderlich, das auch der Himmel ein paar Regenwolken schickte. Mit 5 Kanus ging die Fahrt von Nassau bis nach Nievern, von leichtem Nieselregen begleitet. Aber nach halber Strecke hatte Petrus ein Einsehen, und schickte seine Sonnenstrahlen an den Fluss. Das nicht ganz so gute Wetter konnte aber die Stimmung bei den Kanuten nicht stören. Über 12 km, das heißt, fast 3 1/2 Stunden übten die Kids das paddeln, das nach anfänglichem Zick-Zack-Kurven immer besser wurde. Für Olympia Rio 2016 reicht es noch nicht, aber wir arbeiten daran.
Zur Mitte der langen Strecke gab es eine 30-minütige Pause in Bad Ems, wo sich die Jugendlichen auf einem tollen Spielplatz an Land austoben konnten.
Nach der Pause ging es weiter bis nach Nievern, und dann mit der Eisenbahn wieder zurück  nach Urmitz/Zugstation. 
Beim Abschlussgrillen im Garten der Jugendleitung konnten die Kalorien wieder aufgearbeitet werden.  Den Kids hat dieser gelungene Ausflug  großen Spaß gemacht.
Der Ereignisreiche Tag ging zu Ende. Zum Glück verlief alles ausgesprochen harmonisch und vor allem ohne Blessuren ab.



Mit dem Musikverein jetzt durchstarten …
Egal ob jung oder alt, ob mit oder ohne Vorkenntnisse – jetzt ist der richtige Zeitpunkt mit dem Musikverein durchzustarten!
Ihr Kind wird nun eingeschult und ist musikbegeistert? Dann
ist es in der musikalischenGrundausbildung bei uns genau richtig! Diese wird seit Jahren erfolgreich von der in Urmitz allseits bekannten Diplom-Musikpädagogin und Musiktherapeutin Helena Habetz-Kloss und ihr Team durchgeführt. Unter ihrer Leitung werden auf spielerische Art und Weise die Grundkenntnisse der Musik gelehrt. Die meisten kennen sie bereits aus der musikalischen Früherziehung im Kindergarten. Eine Fortführung der Ausbildung bietet sich daher geradezu ideal an. 
Ihre Tochter oder ihr Sohn ist bereits in der Schule und möchte ein Instrument erlernen oder nimmt an den sogenannten Bläserklassen in der Schule teil? Auch in diesem Fall kann eine weitere Ausbildung am Instrument über den Musikvereinerfolgen. Aber auch als Teenie oder Erwachsener ist es jederzeit möglich, der eigenen musikalischen Ader im Verein zu frönen und zusätzlich in bester Gesellschaft an verschiedensten Aktivitäten teilzunehmen
Wer Lust hat, kann sich gerne dem Musikverein anschließen, auch von Seiten der Eltern. Aktive und auch fördernde Mitglieder sind bei uns sehr gern gesehen.  Es könnte der Beginn einer wundervollen Freizeitbeschäftigung sein. Wenden Sie sich einfach über das Kontaktformular an uns oder schauen Sie direkt zum Schnuppern mal bei der Probe der Schülerkapelle oder des Jugendorchesters einfach mal im Krone-Musik-Keller vorbei, jeweils mittwochs ab 17:30 Uhr. Viele Infos über die Jugendarbeit gibt es hier auf der Homepage.

Bericht von Friedhelm Müller

Konzert 2016

Am Samstag, 26. November 2016 veranstalten wir unser großes Konzert in der Peter-Häring-Halle in Urmitz. Das Konzert steht in diesem Jahr unter dem Motto „Tea time bei der Queen“!
Es erwartet Sie Musik aus allen Teilen der britischen Insel und Pop- und Rockmusik der bekanntesten britischen Sänger und Gruppen. Freuen Sie sich auf einen interessanten und abwechslungsreichen Abend mit dem Musikverein Urmitz/Rhein. Das Programm finden Sie hier.
Informationen zum Ticketverkauf erhalten Sie zu gegebener Zeit an dieser Stelle und über die amtlichen Bekanntmachungsorgane der VG Weißenthurm.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 

Rheinwiesenfest 2016

Auf der neuen Örmser Festwiese an der Grillhütte feierte der Musikverein Urmitz/Rhein sein Original-Rheinwiesenfest  am Feiertag Christi Himmelfahrt
Mit den fleißigen Helfern und Helferinnen des Musikvereins Urmitz-Rhein waren es viele hundert Gäste, die sich unterhalb der Grillhütte auf der wunderschönen Rheinwiese zu einer Heiligen Messe und anschließend zum 12. Rheinwiesenfest zusammen gefunden hatten.
Das Wetter hätte besser nicht sein können, um einen anregenden Gottesdienst und einen schönen Tag am Rhein zu verbringen.
Wie Pfarrer Thomas Gerber in seiner eindrucksvollen Predigt erklärte, kann man die Himmelfahrt Christi nicht mit einem Apollo-Start vergleichen.  In der Apostelgeschichte heißt es: „..Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken“. Diese „Himmelfahrt“ ist zweifellos als Bild dafür zu sehen, dass Jesus Christus den Blicken seiner noch kleinen Gemeinde nicht mehr zugänglich war und die Schreiber des Textes davon ausgingen, dass er nun, wie angekündigt, zu seinem Vater im Himmel emporgehoben würde. Dieser Jesus, der von euch ging und in den Himmel aufgenommen wurde, wird wiederkommen…“
Die Gläubigen beteten auch für den Urmitzer Musikverein, seine Musikerinnen und Musiker, aber auch für  alle, die  den Tag  „Christi Himmelfahrt“ begehen wollen.
Während und nach dem Gottesdienst sang der Männerchor unter der Leitung von Ute Lingerhand zur Freude der Besucher, und natürlich begleitete auch das MVU-Jugendorchester unter der Leitung von Thomas Fetz die Lieder beim Gottesdienst.
Nach dem feierlichen Gottesdienst erfolgte der Fassanstich und die offizielle Einweihung und Übergabe der neuen Festwiese durch Bürgermeister Norbert Bahl und die übrigen Honorationen der Gemeinde, sowie Kurt Isola von der Bitburger Braugruppe.

v.l.n.r.: Klaus Both, Ortsbürgermeister Norbert Bahl, Kurt Isola und Pfarrer Thomas Gerber

Während sich die vielen Gäste aus dem Ort und aus den umliegenden Gemeinden, die zahllosen radelnden Ausflügler per Boxenstop an der leckeren Suppe, mit deftigem aus der MVU-Küche, oder vielen selbstgebackenen süßen „Kalorienbomben“ stärkten, spielte die Jugendfeuerwehrkapelle Koblenz-Lay unter Leitung von Christoph Weber zur Unterhaltung auf. Die jungen Musiker von der Untermosel sind immer ein Garant für schöne Blasmusik. Mit dem danach auftretenden Musikverein  aus St. Sebastian unter Leitung von Tobias Rosenbaum unterhielt uns ein weiterer Gastverein mit toller Musik zwei Stunden lang, bevor er mit großem Beifall von den Besuchern verabschiedet wurde. Damit war es jedoch mit der Musik am Rhein noch lange nicht Schluss. Nach den Bastianesern hatte noch einmal unser Jugendorchester einen großartigen Auftritt.

„Heute haben wir fast alle aktiven Musiker und auch weitere inaktive im Einsatz, die alle mit Freude und großem Eifer bei der Sache sind.“ Vorsitzender Klaus Both freute sich besonders auch über die jungen und die ganz jungen Leute, die sehr tatkräftig mit anpackten. Dank der vielen Helferinnen und Helfer gab es vor und hinter den Kulissen keine Probleme. 
Letzten Endes brauchen sich weder Pfarrer Thomas Gerber noch Klaus Both über ein Schwinden des Örmser Gemeinschaftserlebens Gedanken machen. Beim Gottesdienst und beim Rheinwiesenfest des MVU war das Bedürfnis nach einem fröhlich-ansteckenden Gottesdienst ebenso feststellbar wie nach einem weltlichen Fest, bei dem Musik, nachbarschaftliche Gespräche, das ein oder andere Bierchen, ein leckerer Wein oder ein alkoholfreies Kaltgetränk durchaus dazu gehörten. Die Spezialitäten der Cocktailbar waren zu späterer Stunde ebenfalls sehr gefragt. Die Sonne war längst untergegangen, da fanden auch die letzten nimmermüden Gäste den Heimweg.
 
Fazit:  Ein supertolles Fest mit vielen Höhepunkten und einem bombigen Wetter.
Ein zünftiges Helferfest am Tag danach schloss das ganze traditionsgemäß ab.